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Und wenn keiner mehr arbeitet?

Es ist doch gar nicht wichtig, ob andere arbeiten. Wichtig ist, dass etwas dabei herauskommt. Ich will Brötchen essen und ein Fahrrad haben. Ob dafür zwei, hundert oder gar keine Menschen arbeiten, ist mir egal. Hauptsache es entstehen die Produkte und Leistungen. Alleine damit, dass jemand arbeitet, ist es nicht getan. Uns ist es aber oft wichtiger, dass andere arbeiten müssen. Egal was dabei rumkommt. Und wenn dabei die Umwelt kaputt geht, wir mit unnötiger aggressiver Werbung belästigt werden, Hauptsache andere arbeiten. Hauptsache, keiner kriegt etwas ab, der nicht arbeitet. Und wenn wir dabei angebettelt oder zusammengeschlagen werden wegen eines Handys, und wenn andere hungern und Kinder keine Bildung bekommen: Wer nicht arbeitet, der bekommt kein Geld.

Es ist wie im Urteil des Salomons: Die falsche Mutter will das Kind teilen lassen, Hauptsache es ist gerecht.

Nachtrag 2025: Allerdings kann man es in der Tat als ungerecht empdinden, wenn Menchen ohne oder ohne angemessene Gegenleistung vor der Arbeit anderer profitieren oder anders herum, wenn Menschen ausgebeutet werden, also Leistungen erbringen ohne angemessene Gegenleistung. Dann muss man aber auch wirkich das Augenmerk auf die Arbeit und die Bewertung der Arbeit (Preise) werfen und nicht in der Haltung bleiben, dass es nur darauf anköme dass die Menschen irgendwas und arbeiten, egal wozu es gut ist und egal wer bestimmt wer was wie arbeitet. Oder mit obigen Worten: Ich will Brötchen essen und ein Fahhrad haben und weder unnötig viel dafür arbeiten (und sehen, dass andere mir helfen können, die nichts oder das falsche tun) noch will ich diese Produkte haben, ohne Gegenleistung dafür zu bringen.

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